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Was kommt besser, Postkarte oder Flaschenpost?

flaschenpost

Wenn man einen Moment inne hält und die Werbekampagnen von Bekleidungsfirmen oder Motorradherstellern etwas näher betrachtet, merkt man schnell, dass Retro „in“ ist. Und die beiden genannten Bereiche sind da bei Weitem nicht die einzigen, in denen der Blick gerne mal in die Vergangenheit schweift um sich Anregungen für die Zukunft zu holen.

Grund genug für uns, dass wir uns ein wenig mit der, wenn man so will, Old School-Variante der Urlaubsgrüße bzw. Grußkarten befasst haben: der Flaschenpost. Da Neues nicht unbedingt immer besser sein muss und ja auch Postkarten einige Vorteile haben, wollen wir die beiden „Kommunikationskanäle“ mal etwas näher unter die Lupe nehmen.

 

Zuverlässigkeit – Postkarten drucken und senden klarer Favorit

Wer schon mal im Sommerurlaub eine Grußbotschaft an die Verwandten zuhause per Flaschenpost abgeschickt hat, wird wissen, wie unzuverlässig die Weltmeere heutzutage in der Postauslieferung sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der nächsten Jahre die Flasche samt Inhalt wirklich beim angegebenen Adressaten landet, dürfte gegen Null tendieren. Demgegenüber landen Postkarten in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage oder, im Ausnahmefall, Wochen beim richtigen Empfänger. Punkt für die Postkarte.

 

Coolness-Faktor

Zugegeben, wenn ihr ein Pirat seid, darf die Flaschenpost nicht fehlen. Und da die Coolness von Piraten generell außer Frage steht, hat auch die Flaschenpost zumindest einen kleinen Bonus in diesem Bereich. Dem steht die Postkarte aber keineswegs nach. Während die Individualisierung von Flaschen meist recht schwierig ist, lassen sich Postkarten ganz nach eigenem Wunsch individualisieren und mit eigenen Bildern, Motiven oder Texten versehen. Urteil: Unentschieden.

 

Postkarten senden – eindeutig lesbarer

Man kann über die Post ja sagen was man will, sie schafft es meistens, Postkarten in lesbarem Zustand an ihren Bestimmungsort zu bringen. Für die Flaschenpost gilt das meist wohl eher nicht. Zuerst muss die Flasche mühevoll geleert und getrocknet werden, wenn der sorgsam geschriebene Gruß nicht bereits am Anfang verlaufen soll. Dann muss das beschriebene Blatt umständlich in die Flasche befördert werden, um dort eine lange Reise in meist sehr salzhaltigem Wasser zu unternehmen, was der Konsistenz des Korkens eher selten gut tut. Wer also sicher gehen will, dass sein Urlaubsgruß ihr anvisiertes Ziel in einem lesbaren Zustand erreicht, sollte zur Postkarte greifen. Punkt für die Postkarte.

 

Fazit

 

Wer weder auf Individualität noch Zuverlässigkeit verzichten will und nicht gerade Mitglied in der Berufsgenossenschaft der Piraten ist, der sollte Postkarten schreiben!

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